Kostprobe eines NLP-Ausbildungsabends
mit Susanne Spieß

Beginn
 

Gemeinsames Ankommen mit meditativem Einstieg:

Einstieg

Und während dem du deine Hände und Füße spürst und meine Stimme hörst, kannst du mehr und mehr hier ankommen. Kannst drei ganz tiefe Atemzüge nehmen und ganz hier sein
... Und wie von selbst fällt dir ein, was sich für dich alles seit dem letzten NLP-Abend ganz wundervoll ergeben hat

Was ist dein Ziel für heute?

In welcher Hinsicht möchtest du heute in deinem Leben ein Stück vorwärts kommen? ... Dann stelle dir vor, der Abend ist zu Ende und du hast genau das bekommen, was du brauchst. Wie fühlt sich das jetzt an? Wie wirst du dann aussehen? ....

Offene Fragen zum
letzten Baustein klären

 

Heutiger Baustein z.B. Glaubenssätze:

Wie sie wirken und wie man sie verändern kann (das Thema wird die nächsten drei Bausteine über noch vertieft werden)

Hinführende Geschichte

 

Auswertung

Tut euch zu dritt zusammen und setzt euch damit auseinander, inwiefern dies eine Geschichte über Glaubenssätze ist. Was sind Glaubenssätze? Wie wirken sie? Wie können sie verändert werden?

Quintessenz

Eure Quintessenzen könnt ihr später im Plenum mitteilen.

Diskussion

Diskussion und ergänzender Input zum Thema im Plenum

Übung

Beliefänderung durch Gegenbeispiele

Welchen Glaubenssatz würdest du gerne verändern? Jeder überlegt sich einen.

Beispiel:

Ich demonstriere die Übung an einem eigenen Glaubenssatz (Alternativen: Manchmal führe ich die ganze Gruppe zugleich durch die Übung und manchmal zeige ich sie an einer TeilnehmerIn). Ziel dieser Vorgehensweise ist es, das Selbstcoaching zu unterstützen, sprich die Anwendbarkeit der Übungen auf sich selbst und außerdem auch die Anwendungsfähigkeit gegenüber anderen Personen zu fördern.

Ablauf der Übung

(ich spreche die Anweisungen und meine Antworten dazu jeweils laut aus, während ich Schritt für Schritt die Übung auf meine Situation anwende)

Welchen Glaubenssatz möchte ich gerne verändern?
Es muss immer alles ganz stimmig sein.

Welches Gefühl löst dieser Glaubenssatz in mir aus?
Angestrengtes Gefühl in der Stirn und Druck auf der Brust.

Will ich diesen Glaubenssatz wirklich verändern?
Ja

Was wäre, wenn ich ihn verändert hätte?
Ich könnte mich leichter entscheiden. Ich könnte Ziele schneller erreichen. Es würde sich insgesamt entlastend anfühlen.

Wann in meinem langen Leben habe ich etwas gemacht oder entschieden, das nicht ganz stimmig war und das dann doch gut ausgegangen ist bzw. sich dann doch gut angefühlt hat?

Gegenbeispiele

1. Bin zu einer Veranstaltung gegangen, obwohl mir kurz vorher doch Zweifel gekommen sind, ob ich da wirklich hin will und es wurde sehr lohnenswert.

Wie fühlt sich das an, wenn ich daran denke?
Freude und ein leichtes Gefühl in der Kehle.

2. Habe mein Buch veröffentlicht, obwohl ich sicher noch immer irgendetwas hätte verbessern können.

Wie fühlt sich das an, wenn ich daran denke?
Ich bin froh, dass ich mich getraut habe und losgelassen habe: Ein befreiendes Gefühl in der Brust.

3. Habe mich entschieden ein Kind zu bekommen, obwohl ich nicht bis ins Kleinste vorhersehen konnte, welche Auswirkungen dies auf mich und mein Leben haben wird .

Wie fühlt sich das an, wenn ich daran denke?
Ich fühle mich mutig und stark: Ein Gefühl von Klarheit und Zuversicht in der Brust.

Wenn ich nun an alle drei Situationen denke und mir die entsprechenden Gefühle vergegenwärtige, welcher neue Glaubenssatz taucht dann auf?

Ich traue mich!

Wie fühlt sich das an?
Sehr gut. Ein warmes, offenes, freudiges Gefühl in der Brust und mein Kopf ist klar!

Wann bzw. in welchen Situationen möchte ich diesen neuen Glaubenssatz und damit verbunden dieses neue Gefühl haben?
Bei Entscheidungen.

Dann stelle ich mir eine Entscheidung vor, die für mich ansteht und denke dabei den neuen Glaubenssatz.
Wie fühlt sich das an? Klar, effizient, einfach.

Ich stelle mir noch zwei weitere Entscheidungen vor, in denen ich diesen Glaubenssatz noch nutzen werden.

Und ich sage zu mir:
„Dieser Glaubenssatz ‚Ich traue mich’ wird mich jetzt immer begleiten und in all den Situationen in denen er mir gut tun wird automatisch und ganz selbstverständlich zum Einsatz kommen.“

Auswertung und Vertiefen

Die einzelnen Übungsschritte werden im Überblick transparent gemacht und Fragen dazu beantwortet.

Anschließend werden Übungspaare gebildet. Nacheinander führt jeder die Übung mit sich selbst durch. Der andere gibt anschließend Feedback bzw. hakt ein, wenn etwas vergessen wurde o.ä.

Auswertung der gemachten Erfahrungen im Plenum und Beantworten offener Fragen. Es folgt eine weitere Übung zur Beliefänderung.

Integration

Anschießend führe ich die TeilnehmerInnen durch eine Phantasierreise um das Erlebte und Erfahrene zu integrieren.

Meditativer Abschluss

Und während du jetzt deine Hände und Füße spürst, kannst du ganz leicht in deiner inneren Mitte sein und an den heutigen Abend denken. Du kannst an das Ziel denken, dass du dir heute vorgenommen hast und ganz leicht erkennen, was du dafür heute mitgenommen hast.
In wiefern bist du dabei ein kleines oder großes Stück weitergekommen?

Wie wirst du dies in deinem Alltag leben?

Beglückwünsche dich nun selbst für all die Schritte, die du gemacht hast und dafür, dass du offen für das Neue warst. Denn nur durch diese Offenheit war all das möglich.

Danke für die Art und Weise wie Du dabei warst.